Mit der Taufe wird der Mensch in die christliche Gemeinschaft aufgenommen
Das erste große Fest im Leben. Endlich ist es da! Kurz nach der Geburt ein kleines menschliches Wesen im Arm zu halten, berührt Mutter und Vater auf besondere Weise. Neun Monate hat man sehnsüchtig darauf gewartet und jetzt ist das Glück kaum fassbar. Das Entstehen neuen Lebens ist etwas Unglaubliches, Unbegreifliches – ist etwas Heiliges. Ein unvergesslicher Moment, der einer festlichen Würdigung bedarf.
In vielen Familien ist es Tradition, die Ankunft eines Kindes mit einem kleinen Begrüßungsfest zu feiern. Ein Fest, dass ihre Freude über den Familienzuwachs zum Ausdruck bringt und bei dem das Kind im feierlichen Rahmen der Verwandtschaft vorgestellt wird. Die Taufe ist unter anderem auch eine kirchliche Variante dieser Feier: Sie drückt die Dankbarkeit über das Wunder des neuen Lebens aus.
Eltern, die sich zuvor nur bedingt mit Religion, Glaube und Kirche auseinandergesetzt haben, beginnen sich oftmals im Zuge der Geburt ihres Kindes mit religiösen Themen zu beschäftigen. Spätestens wenn die Frage im Raum steht, ob ihr Kind getauft werden soll.


