Das Traugespräch als Möglichkeit, dem Partner noch näher zu kommen
Eine gute Gelegenheit, neue Seiten der Partnerin oder des Partners kennen zu lernen. „Wenn ich nicht mehr weiter weiß, ist es tröstlich, zu beten, zu wissen, dass Gott mich beschützt. Ich wünsche mir Kinder und es ist für mich ein gutes Omen, dass ich Margareta heiße genauso wie die Schutzpatronin der Gebärenden.“
„Mir ist es wichtig zu wissen, dass der Mensch nicht das Maß aller Dinge ist, dass noch etwas anderes, Göttliches existiert.“ In einem Traugespräch offenbaren Brautleute oftmals Gedanken und Empfindungen, die sie im Alltag nur bedingt ihrem Partner anvertrauen würden.
Deswegen hat das Traugespräch zwei Aufgaben. Zum einen bereiten die Brautleute gemeinsam mit dem Pfarrer oder der Pfarrerin die Trauung vor. Es werden formale Aspekte geklärt, wie Namen, Konfession, Geburtsdaten sowie der Ablauf des Gottesdienstes. Die Brautleute können aktiv auf die Gestaltung ihres schönsten Tags im Leben einwirken, beispielsweise ihren Trauspruch auswählen, entscheiden, welche Lieder gesungen werden und welche Verwandte oder Freunde sich am Gottesdienst beteiligen sollen.
Das Vorgespräch dient aber ebenfalls dazu, die Bedeutung der christlichen Ehe und des Glaubens in der Partnerschaft aufzuzeigen. Hier werden Themen wie das Verhältnis zu Partner und Ehe, zu Gott und Glauben erörtert. Das sind sehr persönliche Aspekte und deswegen ist es nicht ungewöhnlich, dass sich im Traugespräch neue Seiten der Partnerin oder des Partners zeigen. Auch deswegen ist das Traugespräch sehr wichtig.


