Auch im Alter haben Menschen das Recht, Liebe, Glück und Gemeinschaft zu erfahren
So lange wie möglich in den eigenen vier Wänden. Mit zunehmendem Alter blickt man mit wohltuendem Abstand auf ein Leben voller Erfahrungen zurück. Doch auch in dieser Lebensphase gibt es neue Sorgen und Schwierigkeiten zu meistern. Alltägliche Dinge können oftmals nur mit Unterstützung anderer bewältigt werden und Einsamkeit ist ein großes Problem. Auch am Zenit ihres Lebens sollen Menschen Glück und das Gefühl von Gemeinschaft und Liebe erfahren können. Sie sollen sich nicht als Last empfinden. Sie haben das Recht, in Würde zu altern. Es ist unsere christliche Pflicht, uns um die ältere Generation zu kümmern. Gerade auch, weil Senioren in vielen Fällen sozial schwach, arm und krank sind und eine wachsende Randgruppe der Gesellschaft bilden.
Viele alte Menschen möchten so lange wie möglich in den eigenen Wänden wohnen bleiben. Müssen sie doch in ein Wohn- oder Pflegeheim umziehen, wünschen sie sich, dort in größtmöglicher Selbständigkeit zu leben. Um den unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht zu werden, bietet die Diakonie ein breites Hilfsangebot für alte Menschen und ihre Angehörigen an. Die Leistungen umfassen offene Altenarbeit, ambulante Hilfe und Pflege in Altenwohnungen mit altersgerechter Ausstattung. Betreutes Wohnen, Kurzzeitpflege, Tagespflegeangebote sowie Unterbringung in Altenheimen und Pflegeeinrichtungen gehören ebenfalls dazu. Auch die Einrichtungen für Altenwohnungen und Altenwohnheime werden immer mehr zu Stätten des “betreuten Wohnens“, in denen die Angebote zur Versorgung und Pflege je nach Bedürfnis in Anspruch genommen werden können.
Die Diakonie hat aus ihren Pflegegrundsätzen ein einheitliches Qualitätsprofil entwickelt und mit einem Prüfsiegel kenntlich gemacht. Grundlegender Leitfaden ist der menschenwürdige Umgang mit Betroffenen und Angehörigen.


