Infos zur Ausbildung im Verwaltungsbereich

Ausbildungswege:
Ausbildung zum Beamten/zur Beamtin des mittleren nichttechnischen Dienstes
Ausbildung zum Beamten/zur Beamtin des gehob. nichttechnischen Dienstes
Ausbildung zum/zur Verwaltungsfachangestellten
Ausbildung zum/zur Kaufmann/Kauffrau für Bürokommunikation
Ausbildung zum/zur Bürokaufmann/Bürokauffrau
Ausbildung zum/zur Informatikkaufmann/Informatikkauffrau (IHK)
Ausbildung zum/zur Fachinformatiker/Fachinformatikerin Systemintegration

Berufstyp: Hochschulberuf / Ausbildungsberuf
Studien-/Ausbildungsmöglichkeiten: Richten sich nach dem jeweiligen
Ausbildungsberuf/Abschluss/Abschlüsse: z.B. Verwaltungswirt/in, Diplom-Verwaltungswirt/in (FH), Verwaltungsfachangestellte/r etc.
Studien-/Ausbildungsdauer: Je nach Ausbildung zwei bis drei Jahre

Aufgaben und Tätigkeiten
In der Verwaltung geht es in der Regel um die Bereiche Personalverwaltung, Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesen, Bau- und Immobilienverwaltung, Planung und Organisation. Dabei werden grundsätzlich alle modernen Informations- und Kommunikationssyteme genutzt. Die Tätigkeiten der einzelnen Ausbildungsberufe unterscheiden sich je nach Schwierigkeitsgrad und Verantwortung. Verwaltungstätigkeit bedeutet Umgang mit Worten, Zahlen und Menschen. Es sind Schreiben und E-Mails am PC zu bearbeiten, Telefonate und persönliche Gespräche zu führen.

Ein junger Mensch, der einen Verwaltungsberuf ergreifen möchte, sollte Interesse für die Arbeit mit Rechtsvorschriften, logisches Denken und eine systematische Arbeitsweise, Lernbereitschaft, Fleiß und Engagement mitbringen.

Arbeitsbereiche
Landeskirchenamt, Landeskirchenstelle, Rechnungsprüfungsamt, Kirchensteuerämter, landeskirchliche Einrichtungen, Kirchengemeindeämter und (Gesamt-)Verwaltungsstellen, Dekanate und Pfarrämter

Vorraussetzungen
(Studien-)abschluss, zweite Ausbildungsphase

Zulassungsvoraussetzungen
Mögliche Abschlüsse für die Ausbildung bzw. das Studium: Für die Ausbildungsberufe und die Laufbahn des mittleren nichttechnischen Verwaltungs-dienstes (Verwaltungswirt/in) sind der Qualifizierende Hauptschulabschluss oder die Mittlere Reife Voraussetzung. Für die Laufbahn des gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienstes (Diplom-Verwaltungs-wirt/in (FH)) ist die (Fach-)Hochschulreife erforderlich.

Darüber hinaus ist bei den Beamtenlaufbahnen die erfolgreiche Teilnahme am Ausleseverfahren des Landespersonalausschusses und die Mitgliedschaft in der Evang.-Luth. Kirche in Bayern Voraussetzung. Auszubildende in den weiteren Ausbildungsberufen sollten der Evang.-Luth. Kirche in Bayern angehören. In diesem Bereich genügt jedoch auch die Mitgliedschaft in einer Kirche oder kirchlichen Gemeinschaft, die der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland angeschlossen ist. Dazu gehört beispielsweise auch die Römisch-Katholische Kirche.

Studien-/ Ausbildungsinhalte
Unterricht in Fächern wie z.B. Staatsrecht, Verwaltungsrecht, Bürgerliches Recht, Allgemeines Dienstrecht, Kommunalrecht, Sozialhilferecht, Baurecht, Umweltrecht, EDV, Organisation, Statistik, Betriebswirtschaft, Volkswirtschaft, Psychologie etc. Praktische Ausbildungsabschnitte in denen in verschiedenen Abteilungen einer oder mehrerer Behörden oder Verwaltungseinrichtungen mitgearbeitet wird.

Mögliche Weiterqualifikationen
Im Rahmen der Beamtenlaufbahnen besteht die Möglichkeit des Aufstiegs vom mittleren in den gehobenen nichttechnischen Dienst.

Bei den Ausbildungsberufen im Angestelltenverhältnis kann der Angestelltenlehrgang II (Verwaltungsfachwirt/in) absolviert werden. Dieser entspricht dem gehobenen Dienst eines Beamten.