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Zeit für "Unsere Zeiten"
Ältere Menschen bereichern unser Leben, unsere Gesellschaft. In Bayern weiß das niemand besser als Martina Jakubek, 50, Referentin für gemeindebezogene Altersarbeit für ganz Bayern. "Ältere Menschen sind in der Lage, ihre Kompetenzen vernetzter, ganzheitlicher und vielschichtiger einzusetzen als manch ein jüngerer Mensch", unterstreicht Jakubek. Ihr somit "hohes Potential" bringen viele Senioren konstruktiv in die Welt ein, zum Beispiel, indem sie eine ehrenamtliche Aufgabe übernehmen.
Von den rund 150 000 Ehrenamtlichen in Bayern seien "mindestens 60 Prozent Senioren", bekräftigt Jakubek. Und die Projekte, für die sie sich engagieren, sind so lebendig, wie die älteren Menschen selbst. "In Würzburg bieten das Diakonische Werk, das Bildungswerk und das evangelische Dekanat zum Beispiel das Projekt ,Beraterin für Altersfragen' an", erzählt die Referentin für Altersarbeit. "Hier fungieren Senioren als ,Lotsen', indem sie ratsuchenden älteren Menschen spezielle Beratungsstellen vermitteln, die ihnen helfen sollen, sich mit dem Thema ,Älterwerden' auseinanderzusetzen." Nähere Info zu diesem Projekt gibt es hier!
"Wir machen uns auf die Socken"
Aber auch für Jüngere sind die Älteren fleißig im Einsatz, berichtet Jakubek. "An der Volksschule Grassau am Chiemsee gibt es zum Beispiel das Projekt ,Lernpaten', bei dem Senioren Kinder und Jugendliche durch die Schulzeit begleiten." Nähere Info zu diesem Projekt gibt es hier! Kreativ sind sie überdies für ihre Schützlinge, etwa im Projekt "Wir machen uns auf die Socken", das die Diakonie Hasenbergl e.V. in München anbietet. "Da stricken die älteren Menschen hübsche Socken und verkaufen diese auf Basaren und Trödelmärkten, um den Erlös an Jugendeinrichtungen wie zum Beispiel Kinderheime zu spenden", so Jakubek. Nähere Info zu diesem Projekt gibt es hier!
Angesichts so viel toller Aktivitäten wird einmal mehr klar, warum die UNO mit dem "Internationalen Tag der älteren Menschen" die Leistungen älterer Mitbürger würdigen will. Dafür müssen sich die Senioren naütrlich auch fit halten. Anregungen dazu gibt es zum Beispiel auf „Unsere Zeiten“, dem umfassenden Seniorenportal, das die Evangelisch-Lutherischen Landeskirchen Hannover und Bayern sowie die Evangelische Landeskirche in Baden ins Leben gerufen haben. „Wie lebe ich meine romantischen Gefühle im reiferen Alter?“, „Wie bereite ich mich auf den Ruhestand vor?“ „Wie und wo kann ich mich ehrenamtlich engagieren?“, „Wie sieht ein altersgerechtes Zuhause aus?“ – Fragen wie diese thematisieren die Macher von „Unsere Zeiten“. Neun virtuelle „Treffpunkte“ laden auf der Website dazu ein, sich mit den verschiedensten Themen rund um das Leben im Alter auseinanderzusetzen.
Informationen zu Leben im Alter finden Sie auch auf unseren Seiten!

