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Woche der Brüderlichkeit 2009
„So viel Aufbruch war nie“ - unter diesem Jahresmotto finden während der Woche der Brüderlichkeit ab dem 27.02.2009 Vorträge und Seminare, Lesungen und Theateraufführungen, Exkursionen und Ausstellungen, stadtgeschichtliche Führungen und weitere kulturellen Veranstaltungen statt. Damit leisten die Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit wichtige Aufklärungsarbeit, die das Verständnis der Menschen untereinander fördern und die Zusammenarbeit mit Institutionen und anderen Religionsgemeinschaften, insbesondere zwischen christlichen und jüdischen, vertiefen sollen.
Auch innerhalb der bayerischen Landeskirche nehmen Gemeinden und kirchliche Institutionen mit eigenen Veranstaltungen an der Woche der Brüderlichkeit teil, so etwa das Dekanat Ansbach mit seinem Bildungswerk. Das interessante Programm des Evangelisches Bildungswerks im Dekanat Ansbach können Sie hier anrufen.
Weitere Veranstaltungen bayerischer Gemeinden können Sie über unseren Terminkalender abrufen.
Seit 1968 wird während der Eröffnungsfeier zur Woche der Brüderlichkeit die Buber-Rosenzweig-Medaille verliehen. Ausgezeichnet werden Personen, Institutionen oder Initiativen, die sich insbesondere um die Verständigung zwischen Christen und Juden verdient gemacht haben. Die Medaille wird in Erinnerung an die jüdischen Philosophen Martin Buber und Franz Rosenzweig verliehen. Martin Buber und Franz Rosenzweig haben dem Gedanken des Dialogs zwischen den Religionen starke Impulse gegeben, die für die moderne jüdische und christliche Theologie richtungweisend waren. Darüber hinaus waren sie Wegbereiter für die moderne Erwachsenenbildung und Pädagogik.
Nähere Informationen zur Woche der Brüderlichkeit finden Sie auf der Internetseite des Deutschen Koordinierungsrates.

