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"Wir brauchen Menschen, die sich auf echten muslimisch-christlichen Dialog einlassen"
"Wir brauchen ganz dringend Menschen wie Sie, die sich auf einen echten muslimisch-christlichen Dialog einlassen und mit uns gemeinsam die gesellschaftliche Verantwortung der Religionen und ihrer Gemeinden bejahen", sagte Friedrich an Imam Benjamin Idriz gewandt. Friedrich bedauerte, dass ausgerechnet die Penzberger Islamische Gemeinde schon mehrfach im bayerischen Verfassungsschutzbericht genannt worden sei. "Wir brauchen Gemeinden und Personen wie Sie, damit Integration vorangeht. Und wie anders soll es gehen, als so, wie Sie es machen?", fragte der Landesbischof.
Im Mittelpunkt der dreistündigen Visite standen eine Führung durch die Moschee und die Gemeinderäume durch Gönül Yerli, der Vize-Direktorin des Islamischen Zentrums, sowie Gespräche mit Imam Benjamin Idriz und weiteren Mitgliedern des Vorstands der Islamischen Gemeinde Penzberg. Eingeladen waren neben dem Landesbischof auch Oberkirchenrat Michael Martin, der Penzberger Bürgermeister Hans Mummert, der katholische Ortspfarrer Josef Kirchensteiner und der evangelische Pfarrer Klaus Pfaller.

