Pressemitteilung vom 5.12.2008
Glaube macht zukunftsfähig
Landesbischof Dr. Johannes Friedrich zur Einführung von Friederike Popp als neuer Priorin der Communität Casteller Ring (Schwanberg)
Angesichts einer „Welt im Ausnahmezustand“ kann der christliche Glaube den Menschen geben, „was sie zum Leben brauchen, um wieder zukunftsfähig zu werden“, sagte Landesbischof Dr. Johannes Friedrich heute in seiner Predigt zur Einführung von Schwester Friederike Immanuela Popp (47) als neuer Priorin der Communität Casteller Ring auf dem Schwanberg (Kitzingen).
Durch die Arbeit der Communität Casteller Ring sei „der Schwanberg“ für viele Menschen ein „Ort der Zuversicht und Hoffnung“ geworden, betonte Friedrich. Auf dem Hintergrund schlechter wirtschaftlicher Prognosen und weltweiten Terrors „brauchen wir einen Glauben, der stärker ist als Resignation, Liebe, die den Hass und die Gleichgültigkeit überwindet und Hoffnung, die über die Perspektivlosigkeit hinauswächst“, so Friedrich.
Die Ärztin und Psychotherapeutin Friederike Popp folgt als Priorin Schwester Ursula Buske nach. Die 40 Schwestern der Communität Casteller Ring wählen alle sechs Jahre ihre Priorin. Die Ordensgemeinschaft in der Evangelisch-Lutherischen Kirche lebt im Geist der Regel des Hl. Benedikt, der Tagesablauf ist geprägt durch Stundengebete und Gottesdienst.
Die Schwestern arbeiten in den verschiedenen Arbeitsbereichen des Geistlichen Zentrums Schwanberg. Neben ihrer praktischen Tätigkeit und seelsorgerlichen Begleitung bieten sie auch Kurse und Tagungen auf dem Schwanberg an.
Seit Mai 2007 betreut die Commuität Casteller Ring den Evangelisch-Lutherischen Friedwald am Schwanberg.
München, 5. Dezember 2008
Johannes Minkus, Pressesprecher

