Pressemitteilung vom 30.11.2008
Gier verdirbt Charakter und Gesellschaft
Landesbischof Johannes Friedrich zur bayernweiten Eröffnung der 50. Aktion
Brot für die Welt
Die Gier und die Angst, zu kurz zu kommen, sind nach Auffassung von Landesbischof Johannes Friedrich die wesentlichen Ursachen für die zunehmende Spaltung der Welt in arm und reich.
In seiner Ansprache zur bayernweiten Eröffnung der 50. Aktion „Brot für die Welt“ in Augsburg sagte Friedrich: „Die Unfähigkeit uns zu begnügen, die Angst zu kurz zu kommen und die Gier nach immer mehr, verdirbt: Unseren Charakter, unsere Gesellschaft und letztlich das Zusammenleben in der Weltgemeinschaft“.
Die diesjährige Aktion „Brot für die Welt“ steht unter dem Motto „Es ist genug für alle da“.
Daraus spreche die große Zuversicht, „dass Gott uns mit allem versorgt“, und „ruft uns in eine weltweite Verantwortung“, so Friedrich. Er verwies darauf, dass im Rahmen der 49. Aktion im letzten Jahr in Deutschland Spenden in Höhe von 52,8 Millionen Euro eingegangen waren.
Bayern nahm dabei mit 7,7 Millionen eine Spitzenstellung unter den Landeskirchen ein.
München, 29. November 2008
Johannes Minkus, Pressesprecher

