Pressemitteilung vom 28.7.2009
Landessynodalausschuss plant Fortentwicklung der Arbeit der Frauengleichstellungsstelle und des Evangelischen Männerwerks
Die bisherige Aufgabenstellung der Frauengleichstellungsstelle (fgs) und des Evangelischen Männerwerks soll auf dem Hintergrund der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen überprüft und neu ausgerichtet werden. Das hat der LSA in seiner letzten Sitzung nach Berichten aus diesen beiden Arbeitsbereichen gefordert.
Der LSA regt hierzu eine Arbeitsgruppe der kirchenleitenden Organe an. Die Arbeitsgruppe soll Konzepte entwickeln, wie zum einen das Ziel der Geschlechtergerechtigkeit in der Landeskirche weiter vorangebracht werden kann, zum anderen auch die kirchliche Arbeit mit Frauen und Männern noch präziser auf deren veränderte Rollenverständnisse und Lebensbedürfnisse eingehen kann.
Dazu die Präsidentin der Landessynode, Dorothea Deneke-Stoll: „Wir wollen, dass Frauen wie Männer in unserer Kirche einen Ort finden, wo sie sich in ihrer spezifischen Lebenssituation und mit ihren Fragestellungen wieder finden. Deutlichen Handlungsbedarf sehen wir bei der fgs und dem Evangelischen Männerwerk, doch eine Konzeptionsentwicklung muss natürlich alle landeskirchlichen Einrichtungen in diesem Arbeitsfeld in den Blick nehmen, beispielsweise auch das Frauenwerk in Stein.“
München, 28. Juli 2009
Johannes Minkus, Pressesprecher

