Pressemitteilung vom 28.11.2008

Landesbischof ehrt Berater für Kriegsdienstverweigerung

Als „ein starkes Stück evangelisch-lutherischer Friedensarbeit“ hat Landesbischof Johannes Friedrich heute die Tätigkeit der 500 Beraterinnen und Berater für Kriegsdienstverweigerung (KDV) gewürdigt.
Im Rahmen eines Festakts in Augsburg dankte Friedrich heute den ehren- und hauptamtlichen KDV-Beratern für die „unzählbaren Gespräche“, in denen sie jungen Männer unterstützten, wie sie „ihren persönlichen Gewaltverzicht leben und zum Zeichen machen“ konnten.
Die bayerische Landeskirche hatte 1971 mit Diakon Walter Deindörfer den ersten Beauftragten für Kriegsdienstverweigerer und Zivildienstleistende ernannt und eine eigene Arbeitsstelle in Nürnberg eingerichtet.
Die Orientierung an einer Kultur der Gewaltfreiheit führte zu einer Neuausrichtung der Arbeitsstelle: 1998 entschied die Landessynode, der Arbeitsstelle den Zusatzauftrag „gewaltfreie Konfliktbearbeitung“ zu übertragen. Seit 2005 heißt sie „Arbeitsstelle kokon – konstruktive Konfliktbearbeitung in der Evang.-luth. Kirche in Bayern“.
In Zukunft sollen die Aufgaben der Arbeitsstelle im Rahmen einer „Arbeitsgemeinschaft Frieden in der Evang.-luth. Kirche in Bayern“ fortgesetzt werden.

Johannes Minkus, Pressesprecher
München, 28. November 2008


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