Pressemitteilung vom 25.6.2009

Calvins kollegiale Kirchenleitung

Landessynodalausschuss besucht internationale Einrichtungen der evangelischen Kirche in Genf

Aus Anlass des 500. Geburtstags des Genfer Reformators Johannes Calvin (1509-1564) am 10. Juli hat sich der Landessynodalausschuss (LSA) der bayerischen Landeskirche in Genf über die Grundzüge reformierter Kirchenleitung informiert. Dabei war für den LSA von besonderer Bedeutung, dass Calvin Wert auf eine kollegiale Kirchenleitung legte und sich entschieden dafür aussprach, Kirche im Miteinander verschiedener Professionen gemeinsam zu leiten.

Während seines dreitägigen Besuchs in Genf absolvierte der LSA darüber hinaus ein umfangreiches Gesprächsprogramm mit Vertretern des Lutherischen Weltbundes (LWB), des Ökumenischen Rats der Kirchen (ÖRK), der Vereinten Nationen (UN), aber auch mit Repräsentanten der kleinen lutherischen Gemeinde in Genf.

Besonders beeindruckt zeigten sich die synodalen Vertreter unter Leitung der Präsidentin der Landessynode, Dorothea Deneke-Stoll von der guten Vernetzung der internationalen kirchlichen Einrichtungen bis hinein in die Arbeit der Vereinten Nationen.

Hinweis: Der Landessynodalausschuss vertritt die Landessynode in der Zeit zwischen den Synodaltagungen in Frühjahr und Herbst. Er setzt sich aus dem dreiköpfigen Präsidium der Synode und zwölf weiteren Mitgliedern zusammen, die von der Landessynode gewählt werden. Den Vorsitz hat die Präsidentin der Synode, Dorothea Deneke-Stoll.

München, 25. Juni 2009
Johannes Minkus, Pressesprecher


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