Pressemitteilung vom 23.12.2009

Liebevolle Verantwortung für die Kinder der Welt

Predigt der Münchner Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler in der Christvesper der Münchner Himmelfahrts-Kirche

Geschenke an Weihnachten sind Ausdruck gegenseitiger Liebe und Zuneigung, so die Münchner Regionalbischöfin und Ständige Vertreterin des Landesbischofs, Susanne Breit-Keßler in ihrer Predigt heute in der Himmelfahrtskirche in München-Sendling. Richtige Geschenke seien „kein Tausch, kein Handel“, sondern „echtes Gefühl und die Lust zu schenken“. Wahre Liebe und Leidenschaft erwarten keine Gegenleistung, betonte Breit-Keßler, man „zählt keine Streicheleinheiten ab und summiert nicht die Küsse an einem Heiligen Abend“.

Das größte Weihnachtsgeschenk sei die Selbsthingabe Gottes in dem Kind in der Krippe. Angesichts dieses hilflosen und bedürftigen Babys sei es selbstverständlich, sich einzusetzen, um „den Kleinen und Kleinsten dieser Erde zu geben, was ihnen gebührt, ihre Würde zu bewahren vor allen Angriffen, denen sie ausgesetzt sind“. In diesem Zusammenhang wies Breit-Keßler darauf hin, dass weltweit Kinder unter Hunger und Armut litten, dass sie versklavt und missbraucht würden.

Christenmenschen, so Breit-Keßler, könnten es keinesfalls hinnehmen, wenn Kindern Leid geschähe.

Weihnachten biete die Chance, ernst zu machen mit dem Glauben und „das Überwältigende vielfältiger göttlicher und menschlicher Zuneigung anzunehmen und weiterzugeben“, ermutigte Breit-Keßler. Christlicher Glaube zeige sich in den „verantwortlichen Taten“ eines jeden Tages. Der beste Motor von Denken, Reden und Handeln, so Breit-Keßler, sei immer noch die Liebe.

München, 23. Dezember 2009
Johannes Minkus, Pressesprecher


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