Pressemitteilung vom 22.01.2009

 Kenntnisse über andere Religionen fördern den Frieden

Landesbischof Dr. Johannes vor Studierenden der Universität der Bundeswehr in Neubiberg

Kenntnisse über andere Religion en sind unerlässlich für das friedliche Zusammenleben in einer Gesellschaft. Das hat Landesbischof Dr. Johannes Friedrich im Rahmen des Neujahrsempfangs der Hochschulseelsorge an der Universität der Bundeswehr heute in Neubiberg betont. Gerade  bei Auslandseinsätzen der Bundeswehr bestehe die Gefahr, dass durch Unwissenheit "Probleme oder gar Konflikte" ausgelöst würden. In diesem Zusammenhang lobte Friedrich die gründliche Vorbereitung der Soldaten im Blick auf Kultur und Religion vor Einsätzen in islamischen Ländern.

Kenntnisse über den Islam seien ein wichtiger Beitrag zur Integration der drei Millionen Muslime in Deutschland. Gute Nachbarschaft mit Muslimen sei möglich, wenn Klarheit über Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen beiden Religion en herrsche. Hier habe die jüngste Handreichung der EKD zum Verhältnis von Christen und Muslimen unter dem Titel "Klarheit und gute Nachbarschaft" wichtige Impulse gegeben. Friedrich forderte auf zu einem verstärkten Dialog zwischen Christen und Muslimen. Wichtig seien  viele Begegnungen auf lokaler Ebene "von Kirche zu Moschee, von Konfirmandenkurs zur Koranschule, von Männerkreis zu türkischem Kulturverein".

München, 21. Januar 2009
Johannes Minkus , Pressesprecher


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