Pressemitteilung vom 21.01.2009

Landessynodalausschuss bittet Kirchengemeinden und Dekanate,
am Buß- und Bettag Veranstaltungen für Kinder anzubieten

Kinderbibeltage am Buß- und Bettag entlasten berufstätige Eltern bei Kinderbetreuung

Der Landessynodalausschuss (LSA) bittet alle Kirchengemeinden und Dekanatsbezirke, wo es möglich ist, am Vormittag des Buß- und Bettages Kinderbibeltage oder andere Veranstaltungen für Kinder anzubieten. Damit könne bereits Kindern und Jugendlichen die Bedeutung von Buße und Umkehr als wesentliches Element christlichen Glaubens vermittelt werden, so der LSA bei seiner jüngsten Sitzung in München. Darüber hinaus würden berufstätige Eltern unterstützt bei der Suche nach einer Kinderbetreuung am schulfreien Bußund Bettag. „Wir machen in unserer Ingolstädter Gemeinde damit sehr gute Erfahrungen“, so die Präsidentin der Landessynode, Dorothea Deneke-Stoll. Damit reagierte der LSA auf eine Eingabe an die Synode, in der die Antragstellerin die Belastungen für berufstätige Eltern durch fehlende Kinderbetreuungsmöglichkeiten am schulfreien Buß- und Bettag beklagte.

Der Landessynodalausschuss bekräftigte, dass man weiterhin am Ziel einer Wiedereinführung des Buß- und Bettages als gesetzlichen Feiertag festhalte. Der Landessynodalausschuss ist eines der vier kirchenleitenden Organe der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und vertritt die Landessynode zwischen den Synodaltagungen.

München, 21. Januar 2009
Johannes Minkus, Pressesprecher


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