Pressemitteilung vom 20.5.2010

Synodalpräsidentin: Ökumene darf nicht den Schwung verlieren

Deneke-Stoll ruft auf zu ökumenischen Gemeindepartnerschaften

Die Ökumene vor Ort darf jetzt nicht an Schwung verlieren, auch wenn der 2. Ökumenische Kirchentag beendet ist, forderte Synodalpräsidentin Dorothea Deneke-Stoll heute in München. Viele ökumenisch engagierte Gemeindeglieder hätten in den vergangenen Monaten viel Zeit und Kraft aufgewendet zur Vorbereitung auf den Ökumenischen Kirchentag (ÖKT).  Jetzt müssen wir aufpassen, dass wir nicht den Schwung verlieren, so Deneke-Stoll. Viele Kontakte zwischen evangelischen und katholischen Christen seien in den Gemeinden vor Ort entstanden und vertieft worden. Jetzt müssten weitere Schritte gegangen werden.

In diesem Zusammenhang warb Deneke-Stoll nachdrücklich dafür, dass evangelische und katholische Gemeinden ökumenische Gemeindepartnerschaften eingingen. Ein entsprechender Aufruf sei auch als Resolution in der Veranstaltung 0Durst nach Leben des ÖKT am Freitag verabschiedet worden, so Deneke-Stoll. Eine ökumenische Partnerschaftsvereinbarung zwischen Gemeinden könne die ökumenischen Beziehungen stärken, indem sie einen verbindlichen Rahmen setze, hob Deneke-Stoll hervor. Vielleicht ist es ganz entlastend, wenn man sich in einer Partnerschaftsvereinbarung verbindlich zu bestimmten ökumenischen Veranstaltungen im Jahr verabredet, als dies immer nur der Initiative Einzelner zu überlassen, so Deneke-Stoll.

München, 20. Mai 2010
Johannes Minkus , Pressesprecher


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