Pressemitteilung vom 20.3.2009
„Großartiges Hoffnungszeichen“
Landesbischof weiht neue Kirche in Regensburg-Burgweinting ein
Es sei ein „großartiges Hoffnungszeichen“, so Landesbischof Johannes Friedrich anlässlich der Einweihung der neuen St. Maria-Magdalena-Kirche heute in Burgweinting, dass Menschen bereit seien, „so viel Zeit, Energie und Geld für ihre Kirche zu investieren“. Entgegen weit verbreiteter Meinung lägen Kircheneinweihungen eindeutig im Trend der bayerischen Landeskirche: 60 neue Kirchen und Sakralräume seien in den vergangenen 15 Jahren neu eingeweiht worden.
Kirchen würden gebaut als Orte, in denen sich „Männer, Frauen und Kinder versammeln und an Gottes Wort ausrichten“ können. Gerade angesichts großen Leids – wie vor kurzem in Winnenden - sei es verständlich, dass Menschen einen Ort der Gottesbegegnung suchen, „mitten im Wohngebiet“, ein Gotteshaus, in das sie „einfach einmal hineinschauen können mit ihrem Wunsch nach Ruhe, ihrer Sehnsucht nach Heimat, mit ihren Sorgen und Nöten“.
Friedrich lobte insbesondere das gute ökumenische Klima in Burgweinting. Es sei ein „wunderbares Zeichen von Ökumene“, dass die katholische Pfarrei St. Franziskus und die Mennonitengemeinde die evangelischen Christen „jahrelang gastfreundlich“ beherbergt hatten. Er hoffe, so Friedrich, dass sich die Ökumene auch „nach Ende der Raumnot“ in gegenseitigen Einladungen fortsetzen möge.
München, 20. März 2009
Johannes Minkus, Pressesprecher

