Pressemitteilung vom 20.11.2009

Landesbischof begrüßt Finanzhilfen für Milchbauern

Ausdrücklich begrüßt hat Landesbischof Johannes Friedrich heute die Entscheidung der Bundesregierung, die in Finanznot geratenen Milchbauern finanziell zu unterstützen. „Es darf uns nicht kalt lassen, wenn unsere heimischen Bauernfamilien um ihre Existenz kämpfen müssen. Die bäuerliche Landwirtschaft leistet nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Kulturlandschaft, in vielen Dörfern bilden die Bauernfamilien eine wichtige Stütze für das soziale und kirchliche Leben“, so Friedrich. Mit Sorge habe er allerdings Medienberichte zur Kenntnis genommen, dass die Auszahlung der Finanzhilfen durch Brüsseler Regularien verzögert werden könnte. „Es darf nicht sein, dass durch bürokratische Hemmnisse Betriebe zum Aufgeben gezwungen werden“ betonte der Landesbischof.

Er selbst achte beim Einkauf genau darauf, welche Milch er kaufe: „Am liebsten kaufen meine Frau und ich Milch aus bayerischer Produktion. Da wissen wir, dass wir beste Qualität bekommen, und das ist uns auch einen etwas höheren Preis wert“, so Friedrich.

München 20. November 2009
Johannes Minkus, Pressesprecher


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