Pressemitteilung vom 18.11.2009

Buß- und Bettag: Die Freude des Neuanfangs

Landesbischof Johannes Friedrich predigt am Buß- und Bettag in der Münchner Kreuzkirche

Das Gewissen zu schärfen ist die zentrale Botschaft des Buß- und Bettages, so Landesbischof Johannes Friedrich heute in seiner Predigt in der Münchner Kreuzkirche. Gottes Werk werde dann erfüllt, „wenn wir nicht nur unser eigenes Wohl im Auge haben, sondern auch das der
Mitmenschen, der Umwelt und der Schöpfung“ betonte der Landesbischof.

Angesichts der Wirtschaftskrise sei es unerlässlich, „als Einzelne privat, aber auch als Verantwortliche in Politik und Gesellschaft inne zu halten, zurück zu schauen und zu klären, wo Umkehr angezeigt ist“, sagte Friedrich. Trotzdem sei der Buß- und Bettag kein Tag „an dem wir bedrückt sein müssen“, vielmehr biete er die Chance für einen Neuanfang: „Deshalb ist der Buß- und Bettag am Ende ein freudiger Tag, die Freude des Neuanfang nach der Umkehr, die Freude über die Vergebung“.

Alle getauften Christen seien berufen zum christlichen Zeugnis nicht nur im Privatleben, sondern auch in der Gesellschaft, betonte Friedrich.

Ausdrücklich würdigte der Landesbischof, dass bei der Vereidigung der neuen Bundesregierung alle Regierungsmitglieder die religiöse Vereidigungsformel gewählt hatten. Es sei für ihn ein ermutigendes Zeichen, dass „die politisch Verantwortlichen sich nicht für die Letztinstanz halten“.

Hinweis:
Der Buß- und Bettag steht in diesem Jahr unter dem Motto „Was zählt noch?“ Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite
www.busstag.de. Ein Gespräch von Erich Lejeune mit Landesbischof Friedrich finden Sie unter www.bayern-evangelisch.de

München, 17. November 2009
Johannes Minkus, Pressesprecher


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