Pressemitteilung vom 16.7.2009
Synodalpräsidentin unterstützt Staatsminister Söders ablehnende Haltung in Sachen Donauausbau
Die Präsidentin der bayerischen Landessynode, Dorothea Deneke-Stoll, und der Beauftragte der bayerischen Landeskirche für Umwelt- und Klimaverantwortung, Wolfgang Schürger, haben Staatsminister Markus Söder in seiner ablehnenden Haltung zu Staustufen im letzten freifließenden Donauabschnitt ausdrücklich unterstützt.
„Die Landessynode hat bereits im März dieses Jahres erklärt, dass sie die Bedenken bezüglich eines Ausbaus der Donau mit Staustufen teilt und die vielfältigen Bemühungen für einen sanften Donauausbau unterstützt. Die freifließende Donau und ihre Auenlandschaften sind ein Reichtum der Schöpfung, der nicht ohne Not zerstört werden darf“ erklärte Deneke-Stoll heute in München.
„Nachhaltiges Wirtschaften“, so Schürger, dürfe nicht nur von Einzelnen und Unternehmen gefordert werden, sondern müsse auch staatliche Großprojekte prägen, da diese Vorbildcharakter hätten. „Eine technische Verzweckung der freifließenden Donau beraubt zukünftigen Generationen der Möglichkeit, Natur in einer Weise als Gottes Schöpfung zu erleben, die zum Lob des Schöpfers führt“, betonte Schürger. Ausdrücklich dankte er Altabt Emmanuel Jungclaussen und den örtlichen Kirchengemeinden für ihr großes Engagement.
München, 16. Juli 2009
Johannes Minkus, Pressesprecher

