Pressemitteilung vom 13.11.2009

Synodalpräsidentin fordert: Grüne Gentechnik muss Unbedenklichkeit nachweisen

Wer gentechnische Eingriffe in die Natur vornehmen will, muss deren Unbedenklichkeit nachweisen, so die bayerische Synodalpräsidentin Dorothea Deneke-Stoll bei einer Fachtagung in der Evangelischen Akademie in Tutzing. Solange dieser Nachweis nicht geführt ist, plädiere sie dafür, dass gentechnisch verändertes Saatgut nicht verwendet werden dürfe. Aus diesem Grunde verbieten die Pachtverträge für kirchliche Anbauflächen den Pächtern jeden Anbau von gentechnisch verändertem Saatgut.

Gleichzeitig sprach sich Deneke-Stoll für eine intensivierte Forschung im Blick auf die sozialen und globalen Auswirkungen der „Grünen Gentechnologie“ aus. Es müsse geklärt werden, ob durch eine verantwortlich gebrauchte Gentechnik die Lebensverhältnisse der Menschen verbessert und drohende Ernährungskrisen abgewendet werden könnten.

München, 13. November 2009
Johannes Minkus, Pressesprecher


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