Pressemitteilung vom 11. Mai 2010

Zukunftsaufgabe Altenheimseelsorge

Landessynodalausschuß begrüßt intensive Seelsorgearbeit

Ausdrücklich begrüßt hat der Landessynodalausschuss (LSA) der bayerischen Landeskirche die inhaltliche und personelle Intensivierung der Altenheimseelsorge. Für die Vorsitzende des LSA, Synodalpräsidentin Dorothea Deneke-Stoll steht fest, dass die „verlässliche und qualifizierte Seelsorge in den Altenheimen“ angesichts der älter werdenden Gesellschaft „eine unerlässliche Zukunftsaufgabe der Kirche“ sei.

Helmut Unglaub, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Altenheimseelsorge, informierte das kirchenleitende Gremium in seiner jüngsten Sitzung darüber, dass in Bayern über 128.000 Menschen in 1388 Pflegeheimen lebten. Haupt- und ehrenamtliche Seelsorger stünden vor zunehmenden Herausforderungen: Das durchschnittliche Eintrittsalter in ein Heim sei inzwischen auf 86 Jahre angestiegen. Die Betreuung von Menschen mit Demenz und Kommunikationseinschränkungen stelle zusätzliche Anforderungen an die Ausbildung der haupt- und ehrenamtlichen Seelsorger in den Heimen. Ab Oktober 2010 werde ein „Basiskurs Altenheimseelsorge“ angeboten, wo in Wochenkursen und praxisbegleitender Supervision die Seelsorgerinnen und Seelsorger auf die besonderen Anforderungen in Altenheimen vorbereitet werden.

Bereits im März hatte die Landessynode beschlossen, dass im Landesstellenplan bayernweit 20 Stellen ausschließlich für Altenheimseelsorge reserviert werden. Dieses Stellenkontingent wird anteilig auf die 67 Dekanate verteilt.

München, 11. Mai 2010
Johannes Minkus, Pressesprecher


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