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Sonntagsblatt-Glaubenskurs vermittelt "Basiswissen Christentum"
Mit einem einjährigen Glaubenskurs will die bayerische evangelische Wochenzeitung "Sonntagsblatt" ihre Leserinnen und Leser ein solides Basiswissen über das Christentum vermitteln. "Wir wollen Christen in Glaubensdingen sprachfähig machen, und Kirchenferne für den christlichen Glauben interessieren", sagte Chefredakteur Helmut Frank am Donnerstag in München. Der Kurs mit insgesamt 52 Lektionen wende sich auch an Hauskreise, Bibelkreise sowie Kirchengemeinden und solle ab Pfingsten auf jeweils zwei bis drei Seiten publiziert werden.
Landesbischof Friedrich ist Schirmherr des einjährigen Kurses mit 52 Lektionen
"Der protestantische Glaube ist eng mit dem Lernen verbunden", erklärte Landesbischof Johannes Friedrich als Schirmherr des Glaubenskurses. Der Kurs wolle den Fragenden christliche Spiritualität als ein mögliches Lebens- und Deutungsmodell vorstellen. Nur wenn Menschen sich für religiöse Fragen öffneten, könnten sie zu einer eigenen Antwort kommen. Es sei Aufgabe der Landeskirche und ihrer Gemeinden, sich in diesen Prozess "hilfreich einzuschalten", so Friedrich.
Der Glaubenskurs führt in das Alte und das Neue Testament ein, diskutiert theologische Entwürfe und stellt bedeutende Persönlichkeiten wie Thomas von Aquin, Paul Tillich oder Karl Barth vor, wie Chefredakteur Frank erläuterte. Weitere Einheiten widmeten sich dem Glaubensleben und Themen wie "Schuld und Sühne", Strömungen wie dem Pietismus oder der Mystik. Zu jeder Kurseinheit werde von namhaften Theologen ein einleitender Grundtext verfasst, zudem seien weiterführende Texte und Gesprächsimpulse geplant sowie ein Leser-Forum.
Neben der bayerischen Landeskirche wird das Sonntagsblatt-Projekt von Bildungseinrichtungen unterstützt. Die Arbeitsgemeinschaft Evangelische Erwachsenenbildung in Bayern und die Augustana-Hochschule in Neuendettelsau werden den Glaubenskurs mit zahlreichen regionalen Veranstaltungen begleiten, das Amt für Gemeindedienst in Nürnberg will den Kurs in sein Angebot für Hauskreise integrieren.
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Quelle: epd

