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"Sich von der Last des Zorns befreien"
Der Impuls von Karl-Dieter Hahn im Rahmen der „30. Ökumenischen Friedensdekade“ trägt den Titel „Deeskalation“. Der 53-jährige Diplom-Sozialpädagoge und Referent im Amt für evangelische Jugendarbeit in Nürnberg beschäftigt sich in seiner Ausarbeitung auf sensible Weise mit dem Thema „Rache“.
Hahn versetzt sich dabei in die Lage eines Menschen, dem von einem anderen Menschen „übel mitgespielt“ wurde, der unglaublich wütend ist und diese Wut am liebsten in Form unkontrollierter Vergeltung ausagieren würde. Der Autor spiegelt Gefühle wider, die wohl jeder schon einmal erlebt hat und die, bei aller Alltäglichkeit, einen doch so gefährlichen Keim darstellen, der auf bedrohliche Größe heranwachsen kann - im schlimmsten Fall zum Keim von Krieg wird.
Der Autor verdeutlicht stark und nachhaltig, wie sehr solche Gefühle die Seele vergiften, wie sehr der Mensch sich also selbst damit schadet; er macht einen Alternativ-Vorschlag, der den Leidenden „aus dieser unguten Verstrickung“ dunkler Gefühle befreit von der Last des zermürbenden Zorns.
Und dieser Vorschlag hat mit Jesus zu tun…

