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Seelenlandschaften

(c) www.franz-baumgartner.info

Unter den Exponaten des Kölner Künstlers Franz Baumgartner im Rahmen seiner noch bis zum 31. Juli laufenden Ausstellung "Seelenlandschaften" in der Nürnberger Kunst- und Kulturkirche St. Egidien, ist die erst im April entstandene fast zwei mal drei Meter große Darstellung "Rheinenge".

Eigens für den Chorraum der evangelischen Barockkirche hat Baumgartner zusammen mit seiner Kollegin Sonia Knopp einen 16 Bilder umfassenden "Zyklus über die Trauer" geschaffen. Die "Seelenlandschaften" würden eng mit den Gottesdiensten und dem musikalischen Programm der Gemeinde verwoben, informierte Gemeindepfarrer Heiner Weniger.

Eine Aura des Geheimnisvollen

Franz Baumgartner wurde am 24. April 1962 im westfälischen Kleve geboren. Er absolvierte sein Kunststudium an der Fachochschule Köln, sowie an der Kunstakademie in Düsseldorf. Seine "Seelenlandschaften" sollen keine "1:1"-Abbildung des Sichtbaren sein, sondern vielmehr die Regungen der Seele beim Bestaunen von Natur auf die Leinwand bannen, die Gefühle und Gedanken ihres Betrachters in Form und Farbe gießen. Wenngleich der Schaffende Letztere auch relativ zurückhaltend gebraucht, seine Werke sich somit abwenden von allzu plakativer Präsenz und stets eine Aura des Geheimnisvollen um sich wissen.

Die Ausstellung "Seelenlandschaften" ist zu den Öffnungszeiten der Kunst- und Kulturkirche St. Egidien zu besichtigen: dienstags bis sonntags in der Zeit von 9 bis 18 Uhr, montags bleibt die Kirche geschlossen.

Quelle: epd / bayern-evangelisch.de