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Fastenpredigt der Münchner Regionalbischöfin im Berliner Dom: Religionsunterricht ist Voraussetzung für Integration und Dialog
Die Münchner evangelische Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler hat sich in einer Fastenpredigt am Sonntag im Berliner Dom für den schulischen Religionsunterricht ausgesprochen. Im Zusammenhang mit dem kirchlichen Volksbegehren "Pro Reli" in Berlin betonte die Ständige Vertreterin des bayerischen Landesbischofs, es sei fatal, wenn "ein Bildungssenator in völligem Blindflug sagt, der Religionsunterricht gefährde die Integration". Denn erst ein deutliches eigenes Profil, das klare Bewusstsein von dem eigenen Glauben und den eigenen Werten machten wahren Dialog und Integration möglich, sagte Breit-Keßler.
In ihrer Fastenpredigt rief die Regionalbischöfin die Christen zu einem bewussten Konsum-Verhalten auf. Dazu gehöre auch die Information über die Produktions-Bedingungen. Es könne gerade Christen nicht gleichgültig sein, wenn Kinder in Indien beim Teppichknüpfen oder Steine klopfen für deutsche Grabsteine sich halb tot schufteten. Deshalb sollten die Konsumenten bei ihren Einkäufen auf die Gütesiegel für fair gehandelte Produkte achten.
Die Predigt von Susanne Breit-Keßler können Sie im Wortlaut nachlesen oder herunterladen.

