Pressemitteilung vom 9.7.2010

„Die Schwächsten sind der Prüfstein“

Landesbischof Friedrich beendet seinen Besuch im Dekanat Gunzenhausen

Zum Abschluss seines zweitägigen Besuchs im Dekanat Gunzenhausen hat Landesbischof Johannes Friedrich daran erinnert, dass die Schwächsten einer Gesellschaft der Prüfstein für künftige Weichenstellungen in Kirche und Politik sein sollten.

Man dürfe nicht „achselzuckend zur Tagesordnung“ übergehen, wenn infolge der Finanz- und Wirtschaftskrise der Zusammenhalt in der Gesellschaft lockerer geworden sei. Christen könnten nicht „Gott in der Kirche loben und die Themen Hartz IV und Arbeitslosigkeit als irrelevant für den Glauben erachten“ sagte der Landesbischof und erinnerte daran, dass auch Christus als guter Hirte die Schafherde verlassen habe, um nach dem einen Schaf zu suchen, das verloren schien.

München, 9. Juli 2010
Johannes Minkus, Pressesprecher


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