Pressemitteilung vom 3.12.2010
„Gut, wenn die Post mit dem Evangelium abgeht!“
Münchner Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler bei Vorstellung der Weihnachtssondermarken
Die Krippe in Bethlehem sei ein „Sinnbild für den himmlischen Widerspruch gegen individuelle und kollektive Unmenschlichkeit“, so die Münchner Regionalbischöfin und Ständige Vertreterin des Landesbischofs, Susanne Breit-Keßler, heute bei der Vorstellung der Weihnachts-Sonderbriefmarken in der ehemaligen Karmeliterkirche in München. Breit-Keßler sprach auch als Vertreterin der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Auf den diesjährigen Weihnachtsmarken sind zwei Darstellungen aus der Krippe im Münchner Dom zu sehen. Breit-Keßler erinnerte daran, dass die moderne Gesellschaft die großen „hergebrachten christlichen Feste“ und Symbole wie die Krippe brauche, um daran erinnert zu werden, „wem wir unser Leben verdanken und zu wem wir dereinst zurückkehren“.
Durch den Verkauf von Weihnachts-Sondermarken seien seit Beginn der Aktion 600 Millionen Euro für wohltätige Zwecke erlöst worden, lobte die Regionalbischöfin. Sie bedauere, dass der Verkauf zurückgegangen sei, da viele Menschen immer häufiger auf elektronischem Wege kommunizierten. Gleichzeitig äußerte sie „den dringenden Wunsch“, dass in diesem Jahr möglichst viele Briefe mit Weihnachts-Sondermarken frankiert würden und „diese Marke die Erde umrunde“ und auf ihre Weise dazu beitrage, dass das „Weihnachtsevangelium dem Leben und der Menschenfreundlichkeit“ diene. Schließlich sei es „gut, wenn die Post mit dem Evangelium abgeht“, so Breit-Keßler.
München, 3. Dezember 2010
Johannes Minkus, Pressesprecher

