Pressemitteilung vom 28. April 2010

700 neue evangelische Kirchen in Bayern nach 1945: Landesbischof: Kapitel "Kirchenneubauten in Bayern" noch lange nicht zu Ende

Über 700 neue evangelische Kirchen wurden nach 1945 in Bayern gebaut. Das sagte Landesbischof Johannes Friedrich heute in der Münchner St. Markus Kirche anlässlich der Vorstellung des Buches "Evangelischer Kirchenbau in Bayern seit 1945".

Seit Beginn seiner Amtszeit als Landesbischof 1999 seien in Bayern 27 evangelische Kirchen neu eingeweiht, doch nur vier Kirchen entwidmet worden. Er selbst als Landesbischof habe vor kurzem die dreizehnte  Kirche eingeweiht und freue sich, "dass wir gegen den Trend und gegen den Abgesang auf unsere Kirchen und die ständig zitierten Ent- und Umwidmungen auch heute noch neue Kirchen zur Ehre Gottes und zur Freude der Menschen bauen dürfen". Nach seiner Überzeugung sei das Kapitel "Kircheneubauten in Bayern" noch lange nicht am Ende.

Friedrich würdigte das Buch als ein Zeitdokument, das "Kirchen nicht einfach als Gebäude, sondern als Ausdruck des Glaubens" präsentiert. Das Buch "Evangelischer Kirchenbau in Bayern seit 1945", herausgegeben von Oberkirchenrat Hans-Peter Hübner und dem Kunstbeauftragten der Landeskirche, Helmut Braun, ist erschienen im Deutschen Kunstverlag und stellt auf 260 Seiten unter anderem 58 exemplarische Kirchenbauten ausführlich vor. Neben einem Vorwort von Landesbischof Friedrich finden sich Beiträge von Peter Poscharsky, Ulrich Kahle, Werner Hofmann, Klaus Raschzok, Hans Busso von Busse, Susanne Breit-Keßler, Helmut Braun, Andreas Link, Harald Hein und Matthias Ludwig.

München, 28. April 2010
Johannes Minkus, Pressesprecher


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