Pressemitteilung vom 28.7.2010

Landesbischof Friedrich würdigt verstorbenen Diakoniepräsidenten Theodor Schober

In einem Kondolenzschreiben würdigte der bayerische Landesbischof und Leitende Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche in Deutschland (VELKD) den verstorbenen Diakoniepräsidenten Theodor Schober als einen Mann, "der sich als Rektor der Diakonie Neuendettelsau und als Präsident des Diakonischen Werks der EKD großes Ansehen erworben" habe.

Friedrich hob hervor, dass Schober "schon früh über die Grenzen der eigenen Konfession hinausgeblickt", und sich um den intensiven Kontakt zur Caritas bemüht habe. Es werde immer deutlicher, so Friedrich weiter, "dass wir als Christen im sozial-diakonischen Bereich umso glaubwürdiger und stärker wirken können, wenn wir gemeinsam auftreten". Hier sei Schober ein "wesentlicher Vorreiter" gewesen, erinnerte Friedrich.

Der 1918 in Zirndorf geborene Schober war zunächst Pfarrer in Erlangen, von 1955 bis 1963 Rektor des Diakonissenmutterhauses in Neuendettelsau, und von 1963 bis 1984 Präsident des Diakonischen Werks der EKD.

München, 28. Juli 2010
Johannes Minkus, Pressesprecher


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