Pressemitteilung vom 28.11.2010

Landesbischof ruft auf zum Gebet für verfolgte Christen - Predigt zum 1. Advent in Nürnberger St. Lorenzkirche

In seiner Predigt zum 1. Advent heute in der Nürnberger St. Lorenzkirche hat Landesbischof Johannes Friedrich zum Gebet für die Christen aufgerufen, die in Ländern leben, wo der christliche Gaube nicht frei und offen gelebt werden kann. 0Ich glaube, dass es an der Zeit ist, dass wir, die wir in Sicherheit und Frieden leben, uns der weltweiten Kirche Jesu Christ, die an so vielen Orten leidet, annehmen,0 sagte Friedrich.

Weltweit würden etwa 300 Millionen Christen aufgrund ihres Glaubens benachteiligt, unterdrückt oder verfolgt, sagte Friedrich. Das Christentum sei die Religion, deren Angehörige weltweit am meisten verfolgt werden. Besonders betroffen seien Christen in einigen Regionen Indiens, in Nordkorea und im Irak. Über das Gebet hinaus ermutigte der Landesbischof dazu, Briefe zu schreiben an die Regierungen, in deren Ländern Christen ihren Glauben nicht frei leben dürften.

Für Christen ist der Advent eine Zeit des Wartens und der Vorbereitung auf die Ankunft (lateinisch: adventus) des Gottessohnes Jesus Christus. Das Warten ist ein zentraler Aspekt dieser rund vierwöchigen Zeit im Dezember. Zum einen wartet man auf Weihnachten, bei dem man sich an das erste Kommen Jesu in seiner Geburt erinnert. Zum anderen wartet man darauf, dass Jesus das zweite Mal erscheint, am Ende der Tage, zum Jüngsten Gericht.

München, 28. November 2010
Johannes Minkus, Pressesprecher


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