Pressemitteilung vom 25.5.2011

Drei Millionen Euro zur Überwindung von Armut. Bayerische Landeskirche und Diakonie starten Initiative f.i.t.

Heute starten die Evangelisch-Lutherische Kirche und die Diakonie in Bayern eine gemeinsame Initiative gegen die wachsende Armut im Freistaat. Unter dem Motto "f.i.t – fördern – initiativ werden – teilhaben" sollen in den kommenden drei Jahren Projekte durchgeführt werden, die der wachsenden Armut in Bayern entgegenwirken. Im Blick sind vor allem Alleinerziehende, Kinder und Jugendliche, Migranten und ältere Menschen im ländlichen Raum.

"Kirche und Diakonie wissen aus direkten Begegnungen mit Betroffenen, wo Hilfe nottut – insbesondere bei älteren Menschen, bei Alleinerziehenden oder bei Menschen mit Migrationshintergrund", erläuterte Ludwig Markert, Präsident des Diakonischen Werks Bayern, zum Start des Projekts in Nürnberg. "Es ist unser Anliegen, dass sich Kirchengemeinden und die örtliche Diakonie gemeinsam dieser Herausforderung stellen und wir zusammen in bestimmte gesellschaftliche Prozesse eingreifen", unterstrich Oberkirchenrat Detlev Bierbaum, in der bayerischen Landeskirche zuständig für gesellschaftsbezogene Dienste.

Die Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern hat insgesamt drei Millionen Euro zur Verfügung gestellt, damit im Rahmen von f.i.t Kirchengemeinden in enger Kooperation mit diakonischen Trägern Projekte durchführen, die den genannten Betroffenen zugute kommen.

Pro Einzelprojekt können pro Jahr 5.000 bis 50.000 € beantragt werden. Neben größeren Projekten, die eine Anstellung eines Mitarbeitenden ermöglichen, wird gerade auch auf Förderung von kleineren Projekten Wert gelegt. Nähere Informationen gibt es im Internet unter www.fit-projekte.de. Interessenten können sich mit ihren Projektideen an die f.i.t-Koordinationsstelle im Diakonischen Werk Bayern in Nürnberg wenden, Telefon 0911/9354-350, E-Mail info@fit-projekte.de

Diese Pressemitteilung wird parallel auch vom Diakonischen Werk Bayern verschickt.

Nürnberg/München, 25. Mai 2011
Michael Mädler
Stellv. Pressesprecher

 

 


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