Pressemitteilung vom 25.2.2011
Landesbischof Johannes Friedrich überreicht Abschlusszertifikate an die ersten 19 kirchlichen Umweltauditorinnen und -auditoren
"Bekenntnis zum Schöpfergott muss Konsequenzen haben"!
Wachgerüttelt durch den Klimawandel haben Christen in den vergangenen Jahren "wieder neu entdeckt, dass das Bekenntnis zu Gott unserem Schöpfer auch Konsequenzen dafür haben muss, wie wir mit seiner Schöpfung und unseren Mitgeschöpfen umgehen", so Landesbischof Johannes Friedrich in einem Gottesdienst zum Abschluss der Ausbildung von 19 Umweltaudi-torinnen und -auditoren in München.
Die Absolventen erhielten nach erfolgreichem Abschlusskolloquium ihr Zertifikat aus der Hand des Landesbischofs. Die Auditoren hatten bereits während ihrer Ausbildung Gemeinden bei der Einführung des "Grünen Gockels" begleitet und stehen nun für weitere Einsätze zur Verfügung.
Kirchliche Umweltauditorinnen und –auditoren begleiten Umweltteams in den Gemeinden in den ersten eineinhalb Jahren des Umweltmanagementsystems "Gründer Gockel".
Der "Grüne Gockel" ist ein kirchliches Umweltmanagementsystem, mit dem Gemeinden und kirchliche Einrichtungen kontinuierlich daran arbeiten, ihre Ökobilanz zu verbessern. Die Landessynode hat seine Einführung im März 2009 allen Gemeinden und Einrichtungen empfohlen. Unter dem Eindruck des Klimawandels hat sich nämlich in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern die Überzeugung durchgesetzt, dass Menschen, die sich jeden Sonntag zu Gott als dem Schöpfer bekennen, auch Verantwortung dafür haben, wie sie mit Gottes Schöpfung umgehen.
München, 25. Februar 2011
Johannes Minkus, Pressesprecher

