Pressemitteilung vom 24. Juni 2010
Finanzchef Meier: Genossenschaftsbanken unschuldig an Finanzkrise!
Die deutschen Genossenschaftsbanken gehören nicht zu den Verursachern der Finanzkrise. Darum wäre es "absolut unfair", wenn die Bundesregierung mit der "Quasi-Steuer einer Bankenabgabe" auch die Genossenschaftsbanken belasten würde, so der Finanzchef der bayerischen Landeskirche, Oberkirchenrat Claus Meier heute in München. Dank ihrer "bodenständigen und an der Realwirtschaft orientierten Geschäftspolitik" hätten die Genossenschaftsbanken während der Wirtschaftskrise keine staatliche Unterstützung annehmen müssen, so Meier. "Dieses solide Wirtschaften darf nicht durch eine Bankenabgabe bestraft werden" forderte er mit Blick auf die derzeitig diskutierte Beteiligung von Verursachern der Bankenkrise an deren Folgen.
Gleichzeitig gab Meier seiner Freude darüber Ausdruck, dass mit Erich Rödel, bis vor kurzem Vorstandsvorsitzender der Münchner Hypothekenbank eG, ein hochrangiger Vertreter einer Genossenschaftsbank in den Aufsichtsrat des Evangelischen Siedlungswerks (ESW) gewählt worden war. Ebenfalls in den Aufsichtsrat gewählt wurden Günther Beckstein MdL (CSU), Günter Gloser MdB (SPD) und Sabine Kapitän, die Leiterin der kirchlichen Verwaltungsstelle in Hof.
München, 24. Juni 2010
Johannes Minkus, Pressesprecher

