Pressemittelung vom 24.04.2011
"Ostern: Das Tor zum Himmel steht offen:" Osterpredigt von Landesbischof Johannes Friedrich in Münchner St. Matthäuskirche
"Am Ende wird das Leben siegen", so fasste Landesbischof Johannes Friedrich heute in der Münchner St. Matthäuskirche die Botschaft des Osterfestes zusammen. Das Tor zum Himmel stehe offen, so Friedrich, das Grab sei nicht der Endpunkt des Lebens, sondern Gott stehe am Ende des Lebens und am Anfang eines neuen Lebens in himmlischer Herrlichkeit.
Auch wenn "Not, Tod und Sterben" weiterhin Realitäten dieser Welt blieben, sagte der Landesbischof weiter, so zeige das Osterfest, dass die Liebe Gottes größer sei, "alle Trennung überwindet und das Auseinanderreißen von Menschen, von Beziehungen und Bindungen nicht duldet". Manchmal sei bereits mitten im Alltag die "andere Wirklichkeit hinter den Todeswelten um uns herum" erfahrbar und Menschen würden spüren: "Wir sind nicht verloren, wir sind geliebt, gehalten."
Die Taufe schenke, was Jesus durch seinen Tod und seine Auferstehung vorweggenommen habe, sagte Friedrich. Wer getauft sei, sei berufen zu einem Leben, "das vom Tod nicht mehr ergriffen werden kann, ein Leben, das über den Tod hinausgeht, ein ewiges Leben". Die Zusage der Taufe, niemals aus der Hand Christi zu fallen, könne deshalb Menschen Kraft geben, "gegen das Leid und gegen den Tod zu kämpfen, überall in der Welt, wo der Tod am Werk ist",betonte der Landesbischof.
München, 21. April 2011
Johannes Minkus, Pressesprecher

