Pressemitteilung vom 24.04.2011
Mit der Phantasie der Liebe gegen die Logik des Todes - Osterpredigt von Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler in Neufahrn bei Freising.
Osterpredigt von Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler in Neufahrn bei Freising
Das Leben und die Güte Gottes sind stärker als Tod und Teufel. So fasste die Münchner Regionalbischöfin und Ständige Vertreterin des Landesbischofs, Susanne Breit-Keßler, heute in einem Gottesdienst in Neufahrn die Osterbotschaft zusammen. Es dürfe lebendig werden was tot sei, so Breit-Keßler, "deshalb dürfen wir uns wehren gegen Kriege, die mit dem Pathos des angeblich Unvermeidlichen geführt werden. Dann können wir Diktatoren vertreiben, die ihr Volk knechten. Wir sind – um Himmels willen – gebeten, überall auf der Welt Menschenwürde zu achten".
Aufgabe von Christen sei es, der Logik des Todes mit der Phantasie der Liebe zu widersprechen. Breit-Keßler rief dazu auf, sich herausreißen zu lassen aus der Fixierung auf den Tod und sich zu freuen über das Leben in all seiner Vielfalt, "es auch mit seinen Behinderungen, mit seinen Schwächen und Verletzungen" anzunehmen.
Auch angesichts der Katastrophen in Japan und den Bürgerkriegen im Nahen Osten "lassen wir nicht los von unserer Hoffnung und unserem Glauben: Der Karfreitag ist eben nicht das Ende". Die Osterbotschaft bezeuge, dass 0unser Leben auf ewig unzerstörbar ist, auch wenn wir sterben müssen0.
München, 21. April 2011
Johannes Minkus, Pressesprecher

