Pressemitteilung vom 22. April 2010
"Grüß Gott" zum 2. Ökumenischen Kirchentag in München: Erzbistum und Evangelische Landeskirche gestalten "Abend der Begegenung"
Mit einem herzlichen "Grüß Gott" und bayerischer Gastfreundschaft werden die Teilnehmer des 2. Ökumenischen Kirchentages begrüßt. Das Erzbistum München und Freising und die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern als Gastgeber gestalten am Mittwoch, 12. Mai, nach den großen Eröffnungsgottesdiensten auf dem Marienplatz, Odeonsplatz und auf der Theresienwiese einen "Abend der Begegnung" in der Münchner Innenstadt. Mit vielen Aktionen, Musik und bayerischen Schmankerln präsentiert sich die kulturelle und kulinarische Vielfalt Bayerns.
Insgesamt über 400 Gemeinden, Gruppen, kirchliche Verbände und Einrichtungen werden innerhalb des Altstadtrings zwischen Sendlinger Tor, Stachus und Isartor den "Abend der Begegnung" mitgestalten, sagte die Beauftragte der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Andrea Wagner-Pinggéra. Damit werde bereits am ersten Abend deutlich, dass der Ökumenische Kirchentag ein Werk von Vielen sei. Gerade das ehrenamtliche Engagement sei ein hoffnungsvolles Zeichen in der Stadt und für die Gesellschaft. Der Beauftragte des Erzbistum München und Freising, Ordinariatsrat Armin Wouters, sagte, am "Abend der Begegnung" werde auch deutlich, dass in München Ökumene mehr als zwei seien. Die orthodoxen Gemeinden seien ebenso vertreten wie die anglikanischen, die fremdsprachigen ebenso wie die einheimischen. "Es soll vor allem ein heiteres und buntes Fest der Begegnung werden", so Wouters.
Die etwa 100 000 Menschen, die die Organisatoren zum Eröffnungsgottesdienst auf der Theresienwiese erwarten, werden von 12 bayerischen Blaskapellen in die Innenstadt begleitet. Allein 195 Stände werden sich um das leibliche Wohl der Kirchentagsbesucher kümmern. Alle Regionen Bayerns werden mit Spezialitäten vertreten sein, wobei der Schwerpunkt auf Oberbayern liegt. Zur Verpflegung tragen unter anderem die Gastronomiebetriebe von Diakonie und Caritas, die Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg mit einer Lagerküche und das Erziehungszentrum Adelgundenheim mit mittelalterlichen Speisen bei.
Auf insgesamt 14 Bühnen präsentieren sich über 100 Musikgruppen aus ganz Bayern. Sie werden den Menschen aus Deutschland und der ganzen Welt zeigen, was der Freistaat - nicht nur kulinarisch - zu bieten hat. Es treten so bekannte Gruppen wie Viva Voce aus Ansbach auf, aber auch regionale Größen wie die Band Vision der Kolpingfamilie Heilig-Kreuz in München und dem Frauengospelchor der Münchner Pfarrei St. Benno werden dabei sein. Zwischen den Bühnen und den Schmankerl-Ständen bieten Gemeinden und kirchliche Verbände ein viele Mitmachaktionen und Informationen an. So kann man in der Innenstadt drei Bayerische Berge "besteigen" und sich einen Karabinerhaken als Schlüsselanhänger erwerben. Gruppen aus der Stadt München präsentieren sich in der Kaufingerstraße und vom Stachus bis zum Maximiliansplatz. Dort gibt es neben Leberkäs, Produkten aus Klosterläden und Fingerhakeln auch Informationen von Wallfahrten bis zum Umweltschutz.
Am Ende des Abends werden alle Teilnehmer sich auf dem Altstadtring versammeln und mit Lichtern einen großen Segenskreis, das Symbol des Kirchentages, rund um Münchens historisches Zentrum bilden. Auf ein gemeinsames Zeichen hin werden alle Anwesenden in ökumenischer Verbundenheit das "Vater Unser" sprechen und danach den Abendsegen empfangen. 600 Mitglieder von Posaunenchören werden mit einer neuen Komposition von Manos Tsangaris den Abend abschließen.
Das Erzbischöfliche Ordinariat München
Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern
München, 22. April 2010

