Pressemitteilung vom 21. März 2010

Kirche muss sich verändern, ohne ihr Fundament zu vergessen - Landesbischof Friedrich bei Kircheneinweihung in Herzogenaurach

Die Kirche müsse sich immer wieder "neu gestalten", um den Bedürfnissen der Menschen gerecht zu werden. Dabei dürfe sie jedoch keinesfalls "ihr Fundament vergessen", sagte Landesbischof Johannes Friedrich heute im mittelfränkischen Herzogenaurach anlässlich der Einweihung des umfangreich erweiterten alten Kirchengebäudes.  Friedrich hob hervor, dass die Kirche auch Neuem Raum geben müsse und sich nicht "zu klein, zu unauffällig" machen und "zu sehr am Alten festhalten" dürfe.

Die im Jahr 1933 für damals 200 Gemeindeglieder gebaute Kirche wurde jetzt auf die Bedürfnisse der auf  5900 Mitglieder angewachsenen Kirchengemeinde erweitert. Der neue Kirchenraum ist 18 mal 20 Meter groß und bietet einschließlich der Empore 390 Sitzplätze.

Die Baukosten betragen 3,55 Millionen Euro, die Stadt Herzogenaurach beteiligte sich mit 800 000 Euro, die Landeskirche Bayern mit 1 Million Euro. Eine weitere Million bringt die Kirchengemeinde auf, zusätzliche 380 000 Euro wurden bis zum 31.12.2009 gespendet.

München, 19. März 2010
Johannes Minkus, Pressesprecher


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