Pressemitteilung vom 2.12.2010

Ausschreibung des Wilhelm Freiherr von Pechmann Preises

Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern schreibt für das Jahr 2011 den Wilhelm-Freiherr-von-Pechmann-Preis aus.

Der Preis fördert die Auseinandersetzung mit der Zeit des Nationalsozialismus. Ausgezeichnet werden herausragende Leistungen in der historisch-wissenschaftlichen Forschung oder in Bildungsarbeit und Publizistik - vor allem zur damaligen Rolle der Kirche. Außerdem können überzeugende Beispiele für Gemeinsinn und Zivilcourage in der Gegenwart ausgezeichnet
werden.

Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wurde gestiftet zum Gedächtnis an Wilhelm Freiherrn von Pechmann (1859-1948), dem ersten gewählten Präsidenten der Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Pechmann war entschiedener Gegner des „Dritten Reiches“ und bekleidete - neben seinem Hauptberuf als leitender Banker – zahlreiche nationale und internationale kirchliche Ehrenämter. Der Preis würdigt seine besonderen Verdienste um Humanität und Recht, Christentum und Kirche und sein Eintreten für die Juden.

Eine Jury aus sechs namhaften Vertretern von Kirche und Wissenschaft befindet über die Zuerkennung dieser Auszeichnung.

Die vorzulegenden Arbeiten sollen in sich abgeschlossen und nicht älter als zwei Jahre sein. Der / die einreichende Bewerber/in muss Autor/in der eingereichten Arbeit sein. Die Arbeit ist zu senden an

Frau Präsidentin Dr. Dorothea Deneke-Stoll, Postfach 20 07 51, 80007 München

Der Arbeit sind folgende Informationen beizufügen:

kurze Inhaltsangabe, Lebenslauf des Bewerbers, genaue Anschrift.

Einsendeschluss ist der 15.02.2011.


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