Pressemitteilung vom 18.7.2011

Landesbischof und Synodalpräsidentin gratulieren dem Präsidenten des Diakonischen Werkes Bayern, Ludwig Markert, zur Verleihung des Bayerischen Verdienstordens

Landesbischof Johannes Friedrich und Synodalpräsidentin Dorothea Deneke-Stoll haben im Namen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern heute dem langjährigen Präsidenten des Diakonischen Werkes Bayern, Ludwig Markert, zur Verleihung des bayerischen Verdienstordens gratuliert.

Landesbischof Friedrich sagte heute in München, dass Markert den Bayerischen Verdienstorden „sehr zu Recht“ erhalte, „denn er hat sich als engagierter Vertreter unserer Kirche immer wieder sachkundig für die sozial Schwachen, für die Armen, für die Behinderten und für die Kinder in unserem Freistaat eingesetzt – und dies alles klar begründet aus christlicher Nächstenliebe zu allen Menschen als Ebenbildern Gottes.“

Auch die Präsidentin der Landessynode, Dorothea Deneke-Stoll gratulierte Markert zur hohen Auszeichnung. Sie freue sich, so Deneke-Stoll, „dass mit ihm ein profilierter Vertreter der Diakonie geehrt wird, der immer wieder mit großem Engagement dafür gesorgt hat, dass die Belange von sozial schwächeren und benachteiligten Menschen in der kirchlichen und gesellschaftlichen Diskussion nicht aus dem Blick geraten. In der Landessynode hat er stets deutlich gemacht, dass Kirche und Diakonie untrennbar zusammengehören.“

Markert, 1946 in der Nähe von Hof geboren, war nach seinem Vikariat in Erlangen zunächst wissenschaftlicher Assistent für Altes Testament an der theologischen Fakultät in Erlangen. Ab 1975 leitete Markert für 11 Jahre das Evangelische Studienzentrum Heilig Geist in Nürnberg, wechselte 1986 für vier Jahre als Oberkirchenrat in das Kirchenamt der EKD nach Hannover und war dort zuständig für Besondere Ökumenische Angelegenheiten. 1991 wurde Markert zum Dekan von Fürth berufen, seit 1. Oktober 2001 bekleidet er das Amt des Präsidenten des Diakonischen Werks Bayern.

München, 18. Juli 2011
Johannes Minkus, Pressesprecher


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