Pressemitteilung vom 18.8.2010
Münchner Regionalbischöfin Breit-Keßler zum Tod von Sepp Daxenberger
Mit Erschütterung und Trauer hat die Münchner Regionalbischöfin und Ständige Vertreterin des Landesbischofs, Susanne Breit-Keßler die Nachricht vom Tod des Grünen-Politikers Sepp Daxenberger und seiner Frau aufgenommen.
"Sepp Daxenberger und seine Frau haben gemeinsam und jeder für sich die Hölle einer schweren Erkrankung durchgemacht. Wir vertrauen als Christen darauf, dass sie jetzt gemeinsam den Himmel erleben dürfen", so Breit-Keßler in München. "Einen Himmel, in dem es nach biblischer Prophezeiung kein Leid, keine Tränen und keine Schmerzen mehr gibt". Ihr tiefes Mitgefühl gelte den drei Söhnen und den Eltern, die das Ehepaar Daxenberger hinterlässt.
Breit-Keßler würdigte Daxenberger als einen vorbildlich aufrechten und ehrlichen Politiker. In zahlreichen Begegnungen habe sie Daxenberger kennengelernt als einen Mann, "bei dem sich Bodenständigkeit und christliche Weltoffenheit in idealer Weise verbunden haben", so Breit-Keßler. Er habe stets einen untrüglichen Blick für die eigentlich wichtigen Fragen des Lebens bewiesen. Sepp Daxenberger sei deshalb aus gutem Grund einer der beliebtesten bayerischen Politiker gewesen: "Jeder spürte, dass man ihm vertrauen konnte."
Sie werde am Samstag gemeinsam mit ihrem Mann, dem Beauftragten für die Beziehungen zu Landtag und Staatsregierung, Dieter Breit, für die Evangelisch-Lutherische Landeskirche an der Trauerfeier in Waging teilnehmen, sagte Breit-Keßler. Der Trauergottesdienst sei ein Ort, "wo wir Trauer und Schmerz über den bitteren Verlust vor Gott bringen können und uns gleichzeitig in unserer Hoffnung auf die Auferstehung sammeln können".
München, 18. August 2010
Johannes Minkus, Pressesprecher

