Pressemitteilung vom 14.9.2010
50 "Grüne Gockel" in nur einem Jahr: Arbeitsstelle "Klimacheck und Umweltmanagement" der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern besteht ein Jahr
50 bayerische Kirchengemeinden haben in den letzten 12 Monaten mit einem ausführlichen Öko-Audit begonnen und werden nach Abschluss das Siegel des "Grünen Gockels" erhalten. Mit dieser positiven Bilanz kann Bernd Brinkmann von der Arbeitsstelle "Klimacheck und Umweltmanagement" am 14. September auf das erste Jahr seiner Tätigkeit zurückblicken.
Die Einrichtung der Arbeitsstelle wurde von der Landessynode im Frühjahr 2009 im Rahmen ihres Schwerpunktthemas "Mit Energie für gutes Klima" beschlossen. Ziel ist, dass bis zum Jahr 2014 sich 200 Gemeinden dem "Grünen Gockel"-Audit unterziehen.
Oberkirchenrat Detlev Bierbaum, zuständig für die Umwelt- und Klimaarbeit der Landeskirche: "Ich freue mich über die außerordentlich große Resonanz, die der ,Grüne Gockel' vor Ort erfährt. Er vertieft die Bemühungen der Gemeinden, sinnvoll mit teurer Energie umzugehen."
Das Kirchliche Umweltmanagementsystem "Grüner Gockel" entspricht dem europäischen Öko-Audit EMAS III und ist bereits in anderen Landeskirchen erprobt. Der "Grüne Gockel" hilft Kirchengemeinden und Einrichtungen, Einsparpotentiale zu erkennen, Verhaltensänderungen zu ermöglichen und sinnvolle Investitionen in Innovationen zu planen. Bisherige Erfahrungen haben gezeigt, dass der Ressourcenverbrauch allein durch Veränderung des Nutzerverhaltens dauerhaft um 10 bis 20 Prozent gesenkt werden kann.
München, 14. September 2010
Johannes Minkus, Pressesprecher

