Pressemitteilung vom 12.11.2010
Online der Verstorbenen gedenken
Chatandacht zum Ewigkeitssonntag
Auch dieses Jahr können Trauernde am Ewigkeitssonntag online verstorbener Freunde und Angehöriger gedenken. Ab sofort ist unter evangelisch.de/ewigkeitssonntag ein Trauerbuch geschaltet, in das bis zum Ewigkeitssonntag die Namen von Verstorbenen eintragen werden können.
Unter der Überschrift "Gott kennt alle unsere Namen" findet am Ewigkeitssonntag, dem 21.11.2010, um 18.00 Uhr eine Chatandacht auf evangelisch.de statt, bei der die Namen der Verstorbenen nacheinander eingeblendet werden. Danach sind alle eingeladen, im Chat gemeinsam das Vaterunser zu beten und so Gedenken und Fürbitte zu verbinden. Die Chatandacht ist eine Kooperation der Evangelischen Kirche im Rheinland und evangelisch.de.
Im Gottesdienst am Ewigkeitssonntag gedenken Christen ihrer Verstorbenen, oft werden zu diesen Gottesdiensten die Angehörigen der Gemeindeglieder eingeladen, die in diesem Jahr gestorben sind. Ihre Namen werden im Gottesdienst verlesen und die Gemeinde schließt sie und ihre Angehörigen in die Fürbitte ein.
Diese Art des Gedenkens wurde letztes Jahr erstmalig auch im Internet angeboten. Viele Besucher der Online-Andacht hatten das Bedürfnis, auch namentlich an Menschen zu gedenken, die bereits vor längerer Zeit bereits verstorben waren. Da in Kirchengemeinden nur die Namen der in diesem Jahr Verstorbenen verlesen werden, hatten Trauernde im Internet die Möglichkeit, Klage und Trauer vor Gott bringen können - auch wenn der Tod eines geliebten Menschen lange zurückliegt.
Über das Gedenken im Internet möchten die Verantwortlichen von Trauernetz.de und evangelisch.de Trauernden eine Möglichkeit des Gedenkens an Verstorbene eröffnen, die aus verschiedenen Gründen den Weg in die Kirchengemeinde nicht finden und ihnen so im Internet einen Raum für Trauer und Gedenken ermöglichen.
Trauernetz.de ist ein Online-Projekt der Evangelischen Kirche im Rheinland in Kooperation mit den Landeskirchen Bayern, Hannover und der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD).
München, 12. November 2010
Johannes Minkus, Pressesprecher

