Pressemitteilung vom 12.11.2010
Ein klares ‚Nein’ zu Parolen und Taten alter wie neuer Nazis
Regionalbischöfin Breit-Keßler bei „München ist bunt!“
An die Mitverantwortung aller Bürger im Blick auf den Schutz und die Achtung demokratischer Grundrechte hat die Münchner Evangelische Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler bei der heutigen Kundgebung „München ist bunt!“ auf dem Sendlinger Tor Platz der bayerischen Landeshauptstadt appelliert. „Jeder ist mitverantwortlich, dass die von Gott gegebene Würde eines jeden Menschen geachtet und geschützt wird. Wir sagen „Ja“ zu Demokratie und Menschenwürde. Wir sagen „Nein“ zu Parolen und Taten alter wie neuer Nazis. Und wir bekämpfen jede Ideologie, die auf die Aushöhlung der Demokratie abzielt“, äußerte Breit-Keßler.
Es gebe „eine Christenpflicht zum Widerstand gegen Provokation und Einschüchterung“, wie sie sich bei den Nazis immer wieder zeige, so die Regionalbischöfin weiter. Gleichzeitig betonte sie, wie wichtig es sei, sich um soziale und wirtschaftliche Probleme kümmern, die von den Nazis instrumentalisiert werden: „Je mehr sich gerade junge Leute von Nazi-Parolen ansprechen lassen, desto mehr müssen wir dafür sorgen, dass junge Menschen ihren Platz in Kirche und Gesellschaft finden. Wir sind mitverantwortlich dafür, dass sie Bildung bekommen und Orientierung für ihr Leben“, bekannte die Regionalbischöfin, die auch Ständige Vertreterin des Landesbischofs ist.
München, 12. November 2010
Michael Mädler
Stellv. Pressesprecher

