Pressemitteilung vom 11.2.2011
Um 17 Uhr muss mit der Schule Schluss sein!
Oberkirchenrat Detlev Bierbaum fordert Nachbesserungen beim G8
Der Nachmittagsunterricht des achtklassigen Gymnasiums wirke sich negativ auf die kirchliche Jugendarbeit aus, kritisierte der für Religionsunterricht zuständige Oberkirchenrat Detlev Bierbaum heute in Rosenheim. Betroffen seien vor allem die ehrenamtlichen Jugendleiter, die oft das Gymnasium besuchten und nach einem vollen Schultag zu Hause noch nacharbeiten und lernen müssten. Ihnen bleibe dann keine Zeit und Kraft mehr für ein Engagement in der Jugendarbeit.
Wenn schon ganztägiger Unterricht, so Bierbaums Forderung, dann richtig: Während der Unterrichtszeit müssten sich Phasen der Konzentration mit Phasen der Entspannung abwechseln. Es sei „dringend geboten, dass bei einem ganztägigen Unterricht im Gymnasium auch die Voraussetzungen der gebundenen rhythmisierten Ganztagsschule geschaffen werden, damit der Schulalltag für die Schülerinnen und Schüler inklusive Lern- und Hausaufgaben um 17 Uhr endet“, sagte Bierbaum vor den Synodalen der Dekanatssynode in Rosenheim
München, 11. Februar 2011
Johannes Minkus, Pressesprecher

