Verpassen Sie in Zukunft keine Ausgabe der „nachrichten“ - bestellen Sie hier online Ihr Abonnement!
{Abo bestellen}
 
  • Diese Seite bei Technorati bookmarken.
  • Diese Seite bei Twitter bookmarken.
  • Diese Seite bei MySpace bookmarken.
  • Diese Seite bei Netvibes bookmarken.
  • Diese Seite bei Yahoo bookmarken.
  • Diese Seite bei Delicious bookmarken.
  • Diese Seite bei Mr. Wong bookmarken.
  • Diese Seite bei Stumpleupon bookmarken.
  • Diese Seite bei Facebook bookmarken.
  • Diese Seite bei Google bookmarken.

Wohlfahrtsverbände: Politik muss wachsende Armut bekämpfen

Die Wohlfahrtsverbände sehen für 2009 die Bekämpfung der wachsenden Armut, die ausreichende Finanzierung der Pflege und die angemessene Bewertung sozialer Arbeit als vorrangige Aufgaben für die Politik. Im Jahr 2008 habe es die Politik nicht geschafft, zentrale soziale Zukunftsthemen anzupacken, kritisierte der Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (LAGFW) und Präsident der Diakonie Bayern Ludwig Markert (Nürnberg).

Für soziale Berufe forderte Markert eine bessere Entlohnung. Die Mitarbeitenden der sozialen Dienste leisteten wertvolle Arbeit, die "entsprechend honoriert" werden müsse. Angesichts der wachsenden Armut von Kindern sollte der Freistaat Bayern das Versprechen des Ministerpräsidenten, in den Ganztagsschulen ein kostenloses Mittagessen anzubieten, umgehend wahr machen. Bei staatlichen Konjunkturprogrammen solle auf nachhaltige und sinnhafte Investitionen für die Menschen in Bayern hingewirkt werden, sagte Markert. Als Beispiele nannte er Investitionen in Alten- und Pflegeheime. Hier sei an Sanierung, aber auch an Weiterentwicklung, etwa für Personen mit Demenz, zu denken. 

(Quelle: epd)