Pressemitteilung vom 20.03.2008

Ostern: Lebendige Hoffnung trotz Todeserfahrung
Predigt von Landesbischof Dr. Johannes Friedrich am Ostersonntag

Die Auferweckung Jesu vom Tod zeige die unermessliche Liebe Gottes zum Leben, so Landesbischof Dr. Johannes Friedrich in seiner Predigt am Ostersonntag in der Münchner St. Matthäuskirche. Diese große Liebe Gottes müsse bei den Christen Konsequenzen zeigen: „Wenn Gott uns so liebt, dass diese Liebe über unseren Tod hinaus Bestand hat, dann sollte auch unsere Liebe zum Leben unermesslich groß sein“. Friedrich forderte dazu auf, einzutreten „gegen Krieg und Gewalt, ob bei uns oder im Irak, einzutreten für ein menschenwürdiges Leben von ersten bis zum letzten Atemzug“.

In seiner Predigt nahm Friedrich noch einmal Bezug auf die Ermordung des irakischen Erzbischofs Rahho vor wenigen Tagen durch islamistische Kräfte. Auch wenn Rahho damit auf tragische Weise zum Märtyrer geworden sei, so Friedrich,  „dürfen wir uns auch durch noch so schreckliche Taten verblendeter Islamisten nicht davon abbringen lassen, Muslimen gegenüber tolerant zu sein. Das heißt nicht, die Forderungen von Islamisten zu tolerieren“.

Dennoch sei Toleranz auch gegenüber Menschen anderer Religionen gefordert, da Christen hoffen dürften, dass Gott in seiner Freiheit alle Menschen ohne Unterschied anzunehmen könne.

Die Predigt kann im Volltext angefordert werden.
 
München, 20. März 2008
Johannes Minkus, Pressesprecher


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