Pressemitteilung vom 01.04.2008
Ausgezeichneter Kirchendiplomat
Landesbischof würdigt bayerischen Oberkonsistorialrat Friedrich Immanuel Niethammer anlässlich dessen 160. Todestag
Als einen „ausgezeichneten Kirchendiplomaten“ hat Landesbischof Dr. Johannes Friedrich heute in München das Wirken des Oberkonsistorialrats Friedrich Immanuel Niethammer gewürdigt (1766-1848), dessen Todestag sich am 1. April zum 160. Mal jährt.
Friedrich bezeichnete Niethammer als einen der „Gründerväter unserer bayerischen Landeskirche, an den wir uns in diesem Jahr mit Stolz erinnern“. Es sei auch Niethammers diplomatischem Geschick und seinem auf Ausgleich bedachten Wesen zu verdanken, dass mit einer synodalen Kirchenverfassung zwischen 1817 und 1819 die Basis für eine selbstständige evangelische Landeskirche in Bayern geschaffen wurde. Unter dem bayerischen König Maximilian IV. Joseph wurde Niethammer 1817 der Titel „Oberkonsistorialrat“ verliehen.
Nach Philosopie- und Theologiestudium in Tübingen wirkte Niethammer vor seiner Tätigkeit in Bayern als außerordentlicher Professor für Philosophie in Jena – seit dieser Zeit verband ihn eine enge Freundschaft mit dem Philosophen Georg Wilhelm Friedrich Hegel.
München, 1. April 2008
Johannes Minkus, Pressesprecher

