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Münchner Dom-Krippe klebt auf der Weihnachtspost

Motive aus der Krippe des Münchner Liebfrauendoms aus dem Jahre 1590 zieren die diesjährigen Weihnachts-Wohlfahrtsmarken der Deutschen Post. Die 45-Cent-Marke zeigt Maria mit dem Jesuskind. Die "Anbetung der Könige" ist auf der 55-Cent-Marke zu sehen. Die Krippe im Kleinformat sei "die Abbildung zarter, verletzlicher und zugleich bezaubernder, anrührender Mitmenschlichkeit", sagte die Münchner Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler bei der Vorstellung der Marken in der Karmeliterkirche zu München, bei deren Kauf der Briefeschreiber 20 bzw. 25 Cent für wohltätige Zwecke spendet. An der Präsentation in der Karmeliterkirche zu München nahmen auch der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, Hartmut Koschyk, sowie Dompropst Engelbert Siebler, Weihbischof des Erzbisums München und Freising teil.

"Es ist wirklich gut, wenn das Evangelium mit der Post abgeht", sagte Breit-Keßler, die auch ständige Vertreterin des Landesbischofs ist. Die neuen Briefmarken "mögen die Erde umrunden und auf ihre Weise dazu beitragen, dass das Weihnachtsevangelium dem Leben und der Menschenfreundlichkeit dient". Zugleich erinnerte die Regionalbischöfin daran, dass die moderne Gesellschaft die großen "hergebrachten christlichen Feste" und Symbole wie die Krippe brauche, um daran erinnert zu werden, "wem wir unser Leben verdanken und zu wem wir dereinst zurückkehren".

Durch den Verkauf von Weihnachtssondermarken seien seit Beginn der Aktion 600 Millionen Euro für wohltätige Zwecke eingenommen worden, lobte Breit-Keßler. Sie bedauere, dass der Verkauf in den letzten Jahren zurückgegangen sei, weil viele Menschen heute E-mails statt Briefe schreiben.

Lesen Sie hier die ganze Ansprache der Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler zur Präsentation der Weihnachtsbriefmarken 2010!