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Mit Herz und Humor
Zuversicht, Humor, Empathie: diese Eigenschaften seien prägend für die Persönlichkeit von Oberfrankens neuer Regionalbischöfin Dorothea Greiner; Landesbischof Friedrich stellte dies beim Einführungsgottesdienst heraus. Greiner war bisher Personal- und Ausbildungsreferentin ihrer Kirche und habe in dieser Funktion in besonderer Weise die kirchlichen Mitarbeiter geistlich begleitet. Dies werde ihr bei ihrer künftigen Aufgabe als Repräsentantin des Kirchenkreises Bayreuth mit rund einer Million Protestanten helfen; zum neuen Dienstbereich Greiners gehört auch die Christusbruderschaft Selbitz (Landkreis Hof), die ihr nach eigener Aussage zur christlichen Heimat wurde.
Greiner war 1999 als erste Frau in den Evangelisch-Lutherischen Landeskirchenrat berufen. Mit ihr wurde nun nach der Münchner Regionalbischöfin Susanne Breit-Kessler zum zweiten Mal eine Frau mit der Leitung eines evangelischen Kirchenkreises beauftragt.
In ihrer Antrittspredigt stellte die neue Bischöfin die aktuell laufende Karwoche als „heilig und heilsam“ in den Focus. Der Glaube an den gekreuzigten Jesus tue den Menschen an Leib und Seele gut. Erfreut zeigte sich die Theologin, die über das Thema „Segen und Segnen“ promoviert hat, über die wachsende Abendmahlbeteiligung: „Unsere lutherische Frömmigkeit ist eine Abendmahlsfrömmigkeit.“
Zahlreiche Repräsentanten des kirchlichen und gesellschaftlichen Lebens beehrten Greiner Amtseinführung mit ihrer Anwesenheit, darunter die bayerische Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU) und die Präsidentin der Landessynode, Dorothea Deneke-Stoll (Ingolstadt).
Die Eröffnungspredigt von Dorothea Greiner als pdf-Datei.

